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Damit Theater nicht zum Museum wird

 

Jugendprojekt mit Schauspieler Martin Ennulat in Döbeln gestartet / Zehn Mädchen und zwei Jungen machen mit

Region Döbeln (obü). Trotz der umfangreichen Bauarbeiten proben derzeit einmal pro Woche zwölf Jugendliche aus der Region in einem neuen Projekt am Döbelner Theater. Dafür steht das TiB oder das Foyer zur Verfügung. Träger ist der Förderverein des Theaters, die Einrichtung selbst unterstützt das Vorhaben. "Uns liegt sehr am Herzen, dass sich hier Jugendliche treffen können, unter fachlicher Anleitung ein Stück erarbeiten und dieses dann nächstes Jahr öffentlich vorstellen", erklärt die Vorsitzende des Fördervereins, Christa Lange, das Anliegen des Projektes.
Die Jugendlichen - zehn Mädchen und zwei Jungen - kommen aus Döbeln, Roßwein, Waldheim und Hartha. Sie sind zwischen 15 und 19 Jahre alt und haben schon die ersten Proben mit dem Schauspieler Martin Ennulat hinter sich. "Es ist wichtig, dass das Theater den Jugendlichen Raum bietet, dass das Haus offen ist, für alle Altersgruppen", so Ennulat, der das Projekt leitet. Wenn das Theater nur noch zum Spaß für die ältere Generation da ist, bestehe die Gefahr, dass es zum Museum wird.
Die Erfahrungen, die die Jugendlichen im Projekt bei der "Bühnenarbeit" sammeln, könnten laut Ennulat auch gut im täglichen Leben oder für den Beruf genutzt werden. Der Schauspieler: "Heutzutage können viele nicht mal mehr einfach dastehen und sich ordentlich vorstellen." Nach der Kennenlernenphase geht es nun darum, ein geeignetes Stück für die Gruppe zu finden. Bei dem hohen weiblichen Anteil wird es notwendig sein, dass einige der Mädchen in männliche Rollen schlüpfen.
Um das Projekt zu finanzieren, freut sich der Förderverein über Spenden. Der Bund der Selbstständigen (BdS) von Döbeln überreichte eine solche in Höhe von 250 Euro. "Es ist wichtig für eine Stadt wie Döbeln, ein Theater zu haben. Erst recht, wenn es sich für die Jugend öffnet", so BdS-Chef Peter Draßdo.
i Wer mitmachen möchte beim Theaterprojekt oder spenden will, der kann sich bei Monika Groß, Tel. 03431/71 52 22, melden.



Autor: Olaf Büchel
Datum: 07.12.2011
Quelle: Döbelner Allgemeine

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